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Blog · 13. Juli 2026 · 5 Min. Lesezeit

Hundesitter werden in der Schweiz: Voraussetzungen & Start

Hundesitter werden in der Schweiz: Voraussetzungen, Stundenlohn ab CHF 20 und wie du nebenbei mit Hundebetreuung Geld verdienst.

Du liebst Hunde und möchtest nebenbei etwas Geld verdienen? Dann könnte genau das Richtige für dich sein, Hundesitter zu werden. In der Schweiz suchen viele Hundehalterinnen und Hundehalter verlässliche Menschen, die ihren Vierbeiner stundenweise betreuen, mit ihm Gassi gehen oder ihn in den Ferien aufnehmen. Das Beste daran: Für den Einstieg brauchst du keine formale Ausbildung – wohl aber Erfahrung, Verantwortungsbewusstsein und ein gutes Gespür für Hunde.

In diesem Beitrag erfährst du, welche Voraussetzungen du mitbringen solltest, wie viel du verdienen kannst und wie du als Hundesitter startest – ob als Studentin, Rentner oder einfach als Hundefan mit etwas Freizeit.

Welche Voraussetzungen brauche ich, um Hundesitter zu werden?

Eine gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung gibt es für private, gelegentliche Hundebetreuung in der Schweiz nicht. Trotzdem solltest du einiges mitbringen:

  • Erfahrung mit Hunden: Du solltest Hunde lesen können – ihre Körpersprache verstehen und sicher mit ihnen umgehen.
  • Verantwortungsbewusstsein: Du übernimmst ein lebendiges, fühlendes Wesen. Zuverlässigkeit ist Pflicht.
  • Zeit und Flexibilität: Betreuung, Spaziergänge und spontane Anfragen brauchen freie Zeitfenster.
  • Körperliche Fitness: Gerade grössere oder junge Hunde ziehen an der Leine und wollen sich bewegen.
  • Ein passendes Umfeld: Für Übernachtungen braucht es ein hundefreundliches Zuhause und je nach Mietvertrag die Zustimmung der Vermietung.

Ein solides Grundwissen über Hundeverhalten hilft enorm. Wer zum Beispiel weiss, wie man Leinenführigkeit trainiert oder souverän mit Hundebegegnungen an der Leine umgeht, wirkt auf Hundehalter kompetent und gewinnt schneller Vertrauen.

Hinweis: Wer Hundebetreuung gewerbsmässig und in grösserem Umfang anbietet, sollte sich über die kantonalen Vorgaben und eine allfällige Bewilligungspflicht informieren. Für gelegentliche Nachbarschaftshilfe gilt das in der Regel nicht.

Wie viel verdient ein Hundesitter in der Schweiz?

Als Hundesitter kannst du in der Schweiz mit einem Stundenlohn ab rund CHF 20 rechnen. Je nach Erfahrung, Region und Leistung sind auch CHF 30 bis 50 pro Stunde möglich. Für längere Betreuungen rechnet man pro Tag oder Nacht ab.

LeistungTypischer VerdienstGut zu wissen
Gassi-Service (30–60 Min.)CHF 20–35Guter Einstieg, wenig Aufwand
Stundenweise BetreuungCHF 20–50/Std.Steigt mit Erfahrung und Nachfrage
TagesbetreuungCHF 60–80/TagHund verbringt den Tag bei dir
Übernachtung / FerienCHF 50–90/NachtBraucht ein hundefreundliches Zuhause

Wichtig: Auch Nebeneinkünfte können steuerpflichtig sein. Halte deine Einnahmen fest und informiere dich bei deiner Gemeinde oder der kantonalen Steuerverwaltung, ab wann du sie deklarieren musst.

Ist Hundesitting auch für Studierende oder Rentner geeignet?

Ja, gerade für sie ist es oft ideal. Studierende schätzen die flexible, ortsnahe Beschäftigung zwischen den Vorlesungen. Rentnerinnen und Rentner bringen Zeit, Ruhe und häufig jahrzehntelange Hundeerfahrung mit – eine Kombination, die viele Halter sehr schätzen.

Auch für Familien, Teilzeitarbeitende oder Hundefans ohne eigenen Hund ist Hundesitting eine sinnvolle Möglichkeit, Zeit mit Tieren zu verbringen und dabei etwas dazuzuverdienen.

Wie starte ich als Hundesitter? (Schritt für Schritt)

  1. Ehrlich einschätzen: Mit welchen Hunden (Grösse, Alter, Charakter) traust du dir die Betreuung zu?
  2. Profil erstellen: Beschreibe deine Erfahrung, deine Verfügbarkeit und die Region, in der du hilfst.
  3. Klein anfangen: Starte mit Gassi-Diensten oder Kurzbetreuungen in der Nachbarschaft.
  4. Kennenlernen vor der ersten Betreuung: Triff Hund und Halter vorab und klärt Regeln, Fütterung und Notfallkontakte.
  5. Gute Betreuung, gute Bewertungen: Zufriedene Halter empfehlen dich weiter – so wächst deine Nachfrage.

Damit du überhaupt gefunden wirst, hilft ein sichtbares Profil in deiner Umgebung. Auf DOGSY erstellst du kostenlos ein Profil und erhältst Anfragen von Hundehaltern aus deiner Nachbarschaft. Den Preis handelst du direkt mit ihnen aus – ohne Provision. So wird aus deiner Freude an Hunden ganz unkompliziert eine sinnvolle Nebenbeschäftigung.

Was macht einen guten Hundesitter aus?

Fachwissen ist gut, doch am meisten zählen Verlässlichkeit und Feingefühl. Ein guter Hundesitter passt das Tempo an den Hund an, sorgt für abwechslungsreiche Aufgaben für den Spaziergang und meldet sich bei den Haltern, wenn etwas nicht stimmt. Wer Hunde ernst nimmt und ehrlich kommuniziert, baut sich schnell einen guten Ruf auf.

Häufige Fragen (FAQ)

Brauche ich eine Ausbildung, um Hundesitter zu werden?

Für gelegentliche, private Hundebetreuung ist in der Schweiz keine formale Ausbildung vorgeschrieben. Erfahrung, Verantwortungsbewusstsein und Wissen über Hundeverhalten sind aber sehr wichtig.

Wie viel kann ich als Hundesitter verdienen?

Der Stundenlohn liegt meist ab CHF 20, mit Erfahrung sind CHF 30 bis 50 möglich. Tages- und Ferienbetreuung werden pro Tag oder Nacht abgerechnet.

Ab wann muss ich meine Einnahmen versteuern?

Auch Nebeneinkünfte können steuerpflichtig sein. Informiere dich bei deiner kantonalen Steuerverwaltung oder deiner Gemeinde, ab welchem Betrag du sie deklarieren musst.

Wie komme ich an meine ersten Aufträge?

Starte in deiner Nachbarschaft, erzähle im Bekanntenkreis von deinem Angebot und erstelle ein Profil auf einer Plattform wie DOGSY, die dich mit Haltern in der Nähe verbindet.

Fazit

Hundesitter zu werden ist in der Schweiz ein unkomplizierter Weg, deine Liebe zu Hunden mit einem Nebenverdienst zu verbinden. Eine formale Ausbildung brauchst du nicht – aber Erfahrung, Verlässlichkeit und ein gutes Gespür. Fang klein an, sammle Bewertungen und baue dir Schritt für Schritt einen Kreis zufriedener Hundehalter in deiner Nähe auf.

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Die Beiträge ersetzen keine tierärztliche Beratung. Quelle: DOGSY-Redaktion.