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Alltag

Wie lange darf ein Hund allein bleiben?

Empfehlungen nach Alter, was das Gesetz in der Schweiz wirklich verlangt – und was gegen Langeweile hilft.

Ein erwachsener Hund, der das Alleinsein gelernt hat, bleibt in der Regel vier bis sechs Stunden entspannt allein. Welpen, Junghunde und Senioren schaffen deutlich weniger. Hunde sind soziale Tiere; dauerhafte Isolation ist keine Option.

Und was sagt das Gesetz? Eine feste Stundenzahl, wie lange ein Hund allein bleiben darf, steht im Schweizer Recht nicht. Die Tierschutzverordnung verlangt aber, dass Hunde täglich ausreichend Kontakt mit Menschen haben und täglich im Freien ihrem Bedürfnis entsprechend ausgeführt werden. Wer seinen Hund so lange allein lässt, dass davon nichts mehr übrig bleibt, verstösst dagegen – ganz ohne Stundenangabe. Die vier bis sechs Stunden oben sind darum eine fachliche Empfehlung, keine gesetzliche Obergrenze. Und sie ersetzen den Blick auf den einzelnen Hund nicht: Manchem Hund fällt das Alleinsein leicht, ein anderer hält keine halbe Stunde durch.

Alleinbleiben ist Training, kein Zustand: Baue die Abwesenheit in Mini-Schritten auf – erst Sekunden hinter der geschlossenen Türe, dann Minuten, dann länger. Gestalte Abgänge und Rückkehr unspektakulär, damit kein Drama daraus wird. Eine Kamera zeigt dir ehrlich, ob dein Hund wirklich entspannt bleibt oder still leidet.

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Dieser Beitrag ersetzt keine tierärztliche Beratung. Quelle: DOGSY-Wissensredaktion.