Verhalten
Gefühle lernen immer mit
Warum dein Hund schon beim Anblick der Leine strahlt - oder beim Weg zum Tierarzt zittert. Wie Gefühle sich mit Situationen verknüpfen.
Dein Hund lernt nicht nur Handlungen, sondern immer auch Gefühle. Springt er vor Freude, sobald du zur Leine greifst, hat er gelernt: Leine bedeutet Spaziergang. Genauso kann er lernen, dass ein bestimmter Ort Angst bedeutet. Dieses Mitlernen von Gefühlen läuft automatisch und unbewusst ab.
Wie Verknüpfungen entstehen
Treten zwei Dinge wiederholt zusammen auf, verbindet dein Hund sie miteinander. Der zuerst auftretende Reiz kündigt den zweiten an. So wird die Leine zum Vorboten des Spaziergangs, und schon ihr Anblick löst Freude aus. Ein starkes, sehr unangenehmes Erlebnis kann eine solche Verknüpfung sogar auf einen Schlag schaffen.