Listenhunde und Rasseregeln im Kanton Solothurn
Was gilt bei Listenhunden und Rasseregeln im Kanton Solothurn? Die Angabe kommt aus einer amtlichen Quelle, Stand Juli 2026.
Rasseregeln
Gibt es Rassen mit Bewilligungspflicht oder Verbot?
Ja. Bewilligungspflichtig sind Bullterrier, Staffordshire Bull Terrier, American Staffordshire Terrier, American Pit Bull Terrier, Rottweiler, Dobermann, Dogo Argentino, Fila Brasileiro und American Bully sowie deren Kreuzungen. Die Bewilligung braucht es nicht nur fürs Halten, Züchten und den Handel, sondern auch dann, wenn du einen solchen Hund an mehr als 90 Tagen pro Jahr regelmässig betreust – das ist für Hundebetreuung und Ferienbetreuung wichtig. Die Bewilligung ist vor dem Erwerb des Hundes einzuholen, bei selbst gezüchteten Welpen spätestens 15 Wochen nach der Geburt. Erteilt wird sie, wenn die Person mündig ist, die erforderlichen Kenntnisse nachweist und einen einwandfreien Leumund hat – und wenn der Hund entweder einen Abstammungsausweis eines anerkannten Dachverbands (AKC, FCI, KC oder UKC) hat oder nach Ende der Adoleszenz eine Wesensprüfung bestanden hat. Diese Hunde müssen ausserhalb der Privatsphäre immer als Einzelhund an der Leine geführt werden. Bei einem Halterwechsel ist die Bewilligung neu einzuholen.
Quelle: Kanton Solothurn, Hundeverordnung (BGS 614.72), §§ 3, 3bis und 3terStand: Juli 2026
Für die ganze Schweiz: Was verlangt das Gesetz, wenn ich in der Schweiz einen Hund halte?
Für die ganze Schweiz: Darf mein Hund in Zug, Bus, Tram, Postauto und Schiff mitfahren, und was kostet das?
Einordnung in einfachen Worten
Einige Kantone regeln bestimmte Rassen oder Hundetypen besonders, zum Beispiel mit einer Bewilligung oder einem Verbot.
Häufige Fragen
Listenhunde und Rasseregeln im Kanton Solothurn: Gibt es eine Liste gefährlicher Hunderassen?
Ja. Bewilligungspflichtig sind Bullterrier, Staffordshire Bull Terrier, American Staffordshire Terrier, American Pit Bull Terrier, Rottweiler, Dobermann, Dogo Argentino, Fila Brasileiro und American Bully sowie deren Kreuzungen. Die Bewilligung braucht es nicht nur fürs Halten, Züchten und den Handel, sondern auch dann, wenn du einen solchen Hund an mehr als 90 Tagen pro Jahr regelmässig betreust – das ist für Hundebetreuung und Ferienbetreuung wichtig. Die Bewilligung ist vor dem Erwerb des Hundes einzuholen, bei selbst gezüchteten Welpen spätestens 15 Wochen nach der Geburt. Erteilt wird sie, wenn die Person mündig ist, die erforderlichen Kenntnisse nachweist und einen einwandfreien Leumund hat – und wenn der Hund entweder einen Abstammungsausweis eines anerkannten Dachverbands (AKC, FCI, KC oder UKC) hat oder nach Ende der Adoleszenz eine Wesensprüfung bestanden hat. Diese Hunde müssen ausserhalb der Privatsphäre immer als Einzelhund an der Leine geführt werden. Bei einem Halterwechsel ist die Bewilligung neu einzuholen.
Listenhunde und Rasseregeln im Kanton Solothurn: Woher stammt die Angabe, und wie aktuell ist sie?
Die Quelle ist «Kanton Solothurn, Hundeverordnung (BGS 614.72), §§ 3, 3bis und 3ter» (https://bgs.so.ch/app/de/texts_of_law/614.72). Der Stand der Angabe ist Juli 2026.
Listenhunde und Rasseregeln im Kanton Solothurn: Wer gibt verbindlich Auskunft?
Verbindlich Auskunft gibt deine Gemeinde oder die zuständige Stelle des Kantons. Diese Seite gibt eine Orientierung und ist keine Rechtsberatung.
Listenhunde und Rasseregeln: Gilt in anderen Kantonen dasselbe wie im Kanton Solothurn?
Nicht unbedingt: Das kann sich von Kanton zu Kanton unterscheiden. Einige Kantone regeln bestimmte Rassen oder Hundetypen besonders, zum Beispiel mit einer Bewilligung oder einem Verbot.
Listenhunde und Rasseregeln im Kanton Solothurn: Welche weiteren Hunderegeln gibt es?
Auf der Seite «Hunderegeln im Kanton Solothurn» stehen auch: Leinenpflicht, Hundesteuer, Kurspflicht und Meldepflicht. Jede Angabe steht mit Quelle und Stand da.
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